Montag, 27. August 2012

Wollte ich nicht anfangen zu leben? Morgen ist auch noch ein Tag. Vielleicht.

Etwas, was mich glücklich stimmt. Eines meiner Meerschweinchen, das kleinste und schüchternste Tier von allen, wird nach fast einem halben Jahr intensiver Bemühung immer zahmer, fröhlicher und zutraulicher. Und das widerrum stimmt auch mich richtig glücklich. Es ist das Böckchen meiner Runde, zu niedlich. Er erzählt jetzt immer durchgehend und fröhlich vor sich her quiekend, wenn er außerhalb der Häuschen im Gehege umherläuft und sich auch mal auf das Podest traut. Dann ist er wahnsinnig stolz auf sich. Und ich ebenfalls auf ihn. Zum Vergleich. Ein Anderes meiner Meerschweinchen, mein kleiner Wildfang, springt seit Beginn einfach so auf das Podest und benutzt noch nicht einmal die Rampe nach oben.
Und es sage noch einmal jemand, Tiere hätten keine Seele.

Übergeben habe ich mich weiterhin nicht. Es entwickelt sich in eine andere, bessere Richtung. Vor vielen Jahren war ich schon einmal Vegetarier und bin es seit fast eineinhalb Jahren wieder (aus ethischer Überzeugung und nicht aus Essstörungsgründen). Nun wage ich weitere Schritte in Richtung veganer Lebensführung (aus ehtischer Überzeugung und nicht aus Essstörungs- oder derzeitigen Trendgründen). Es ist seltsam. Die vegangen und sonstigen Milchprodukte aus biologischer Erzeugung reizen mich in keinster Weise zum Fressen. Sie sind mir zu wertvoll. Unvegane oder nicht biologische Produkte kann ich nicht mehr kaufen, da sich bestimmte Bilder der Tierquälerei in mein Gehirn eingebrannt haben. Es ist Realität.

Geschnitten habe ich mich weiterhin nicht. Es entwickelt sich in eine andere Richtung. 

Außerdem. Gewicht sinkt. Körper streikt.


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