Mittwoch, 28. November 2012

Wenn man in einem Posting einen Absatz über Sex verfasst und den nächsten Absatz über einen völlig anderen Themenbereich mit den Worten `Wisst ihr, worauf ich gekommen bin?` beginnt, sollte man seine Wortwahl überdenken.

Für meinen Geburtstag wurde Schneeregen angekündigt. Ich bin nicht mehr traurig. Ich bin glücklich, da mein größter Geburtstagswunsch wie jedes Jahr lautet: Schnee.

Samstag, 24. November 2012

Ich fragte mich, wann es wieder kippte, wo ich doch ein ganz kleines Pflänzchen Lebensglück pflanzen wollte. 

Vielleicht, als Du mir unbewusst bewusst werden ließt, worüber ich noch lange nicht hinweg bin. Das Pflänzchen war durch den Gefühlssturm leicht entwurzelt. 
Vielleicht, als mein Hund von einem Auto überfahren wurde, welches nicht nur meinen Hund, sondern auch mein Pflänzchen vom/aus dem Boden riss. (Mein Hund hat überlebt.)
Vielleicht, vielleicht, weil ich beginne, die Vergangenheit anzuvertrauen und ich beginne, den Horror zu erinnern/erleben. Das Pflänzchen verrotet auf dem Boden der Realität.

Vielleicht, weil ich viel zu selbstmitleidig, selbstverliebt und empfindsam bin. Ich bin traurig.

Freitag, 23. November 2012

Natürlich nicht. Leben. ?

Ich vergaß außerdem die Option der Zwangsernährung, welche mir vor wenigen Tagen dargelegt/nahegelegt/noch nicht angelegt wurde.

Leben. ? 

Ich frage mich außerdem, darf man ein ausgewachsenes Nage.getier(gruppe) zu irgendetwas zwingen, wo es schon zu soviel gezwungen wurde (teils Selbst, teils Außen), was es eigentlich niemals wollte? 

Leben. ? 

Donnerstag, 22. November 2012

Verlasse mich und ich verlasse dich (indem ich mich in den Tod hungere).

Dienstag, 13. November 2012

Ich würde gerne wieder schreiben. Aber der Plan steht, diesen Blog, die Vergangenheit und Gegenwart weiterzugeben. Schwierig. Schwieriges Schreiben.

Und nochetwas stört. Das Chaos im Selbst. Das Glück, welches ich verspüre, obwohl soviel in falschen Bahnen läuft. Obwohl der Körper nach zwei Jahren durchgehendem Untergewicht, nach sechs Jahren bewusster, nach Jahrzehnten unbewusst gelebter Essstörung streikt. Ich verspüre Glück, weil ich spüre, daß es nicht mehr lange gehen wird. Das Ende näher rückt und mir bewusst wird, daß die Zeiten wirklich endlich sind. Und manchmal, da kommt man (vielleicht nicht Selbst) im ohnehin schon verrückten Chaos seiner Selbst auf die Idee, leben zu wollen. Sieht das Glitzern der Sonne im bunten Herbstlaub und verspürt Glück. Ein letztes Mal, ein erstes Mal wahrhaftiges Glück.

N. passt nicht in diese Welten. Aber die Kraft für einen neuen Blog fehlt. Vielleicht bekommt N. deshalb auch hier ihren Platz. Gehören wir letztendlich nicht doch alle zusammen?