Ich werde niemals vertrauen. Niemals (wieder). Niemals, niemand. Außer den tierischen Erdenbewohnern, meiner Lieblingstante und meiner liebsten L. Niemand klingt irgendwie anders. Hoffnung?
Es schwankt. Zwischen allen möglichen Lebensweisen und Lebenseinstellungen. Auch körperlich schwankt es, aufgrund eines nicht intakten Kreislaufs. Ich habe ehrlich Angst vor den weiteren Umbauarbeiten, da ich aus Zeitmangel heute mit anpacken muss. Wie das funktionieren soll, wenn ich mich allein beim Zusehen schon andauernd hinsetzen muss, weiß ich nicht. Einfach richtig peinlich.
Außerdem. Ich werde nicht nur, nicht mehr vertrauen. Ich werde auch Niemandem mehr etwas anvertrauen. Außer den tierischen Erdenbewohnern, meiner Lieblingstante und meiner liebsten L.
Unabhängig davon. Langsam halte ich den Schneidedruck nicht mehr aus.
Je länger man wartet, desto schwerer wird es mit dem Versuch, zu leben. Je schwerer es wird, mit dem Versuch zu leben, desto länger wartet man. Ich zumindest.
Viele suchen den Weg aus der Essstörung aufgrund der Angst, einmal keine Kinder mehr bekommen zu können. Es gab Zeiten der Vergangenheit, in denen ich bewusst den Weg in das Untergewicht aus der Angst heraus suchte, (ungewollt) schwanger zu werden.
Unabhängig davon. Ich hasse Kinder. Schon mein mein ganzes Leben lang. Nein, ich würde einem Kind niemals etwas antun, es ist schließlich auch ein Lebewesen, aber hassen darf ich sie doch zumindest.Und es würde mich wahnsinnig interessieren, woher dieser Hass, der schon in eigener, frühester Kindheit vorhanden war, stammt.
Mein Vater hat eine neue Nummer 1. Nein, eine neue Nummer 1a. Ich hoffe/denke/wünsch(t)e, ich bin weiterhin seine Nummer 1. Allerdings macht es Vieles leichter. Ein wenig mehr Freiraum. Vielleicht macht es auch den Abschied leichter, sollte er irgendwann eintreten. Der zweigleisige Abschied, für den ich mich irgendwann einmal entscheiden sollte. Richtung Leben - Richtung Tod. Hauptsache irgendwann einmal eine klare Entscheidung.

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