Donnerstag, 6. September 2012

- Was Du nicht willst, das Du Fremden tu, das füg` dir lieber selber zu - 

Ich bin durcheinander, die letzten Tage. Suizidgedanken da und weg, genieße das Leben soweit es mir möglich ist. Ängste kommen und gehen. Ähnlich den Anderen im Innen. Leben wollen, Leben, nicht leben können, nicht sterben wollen, Sterben, Freud` und Leid, Glück und Angst. Durcheinander. 

Ich (Wir) verliere wieder den Bezug zu Raum und Zeit, aber diesmal unbeabsichtigt. Da ist Lebenswille, manchmal. Es wird soviel bewusst, was solang` vergessen. Manchmal, da weiß ich nicht, wer ich bin. Was ich bin. Wo ich bin. Dann laufe ich verhaltensgestört durch die Wälder und erfreue mich fernab dissoziiert am ersten bunten Laub meiner liebsten Jahreszeit.

Es ist gemein, wenn das Innere des Kopfes bei bestehender Arachnophobie Bilder von Vogelspinnen aufdrängt. Allgemein ist es gemein, was das Innere des Kopfes aufdrängt. Und somit schlitze ich lieber das eigene, äußere Selbst auf, als den Inhalten der Bilder und Gedanken des fremden, inneren Selbst zu folgen.


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