Es geht immer tiefer. Nicht nur gewichtstechnisch gesehen. Auch das Niveau, die Würde vor dem Selbst oder Allgemein der Verlauf/das Verhalten bezüglich einer Essstörung bieten gute Abstiegsmöglichkeiten.
Je mehr ich Richtung Leben gehen möchte, desto tiefer sinke ich (teils unbewusst) ein.
Kaum bewege ich mich wenige Tage in alter Umgebung, bewege ich mich auch gedanklich/verhaltensmäßig großen Schrittes zurück.
Die Natur ist wunderschön. Jedoch, kaum bin ich dort, dissoziiere ich weg. Vielleicht ist es doch Wahrheit, was einst geschehen, das zumindest mir vergessen ist.
Ich habe fast den kompletten Kühlschrank meines Exfreundes, welcher nächste Woche aus dem Urlaub zurückkehrt, geleert. FUCK. Unvegane, nicht Bio Lebensmittel, wobei Bio angeblich auch schon wieder eine große Lüge sein soll.
http://www.bio-wahrheit.de
Vermutlich hat mich das ganze Haus kotzen gehört. Vermutlich niemand. Ich schaffe es nicht aus dem Haus, deshalb werde ich ihm Rechenschaft schuldig sein. Ich habe den Lindt Weihnachtsmann gefressen. Zur Hälfte. Der hat besondere Bedeutung und dann schmeckt dieses scheiß Teil nichtmal. Meine Unterwäsche rutscht, während ich mich gerade sportlich betätige. Nur so, als Erkenntnis. Und ich habe die heiligen, weißen Schokocrossies gefressen. Und sie schmeckten nichtmal, diese scheiß weißen, limitierten, vermutlich nicht mehr erhältlichen Crossies!
Und FUCK, über mir knarrt das Parkett. Gehört. Fuck. Fuck. Fuck.
Vor ein paar Tagen kotzte ich unteranderem nicht, aus der Angst heraus, den nächsten Ess-Kotzanfall körperlich nicht zu überleben. Psychisch vielleicht auch nicht. Ich bin noch da. Und ich will raus. Fuck. Es ist gerade einfach alles nur FUCK!

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