Derzeit sind viele Gefühle im Spiel. So gegensetzlich, aber immerhin bedenke ich sie mittlerweile. Ich fühle mich so seltsam erwachsen. Solang` darauf gewartet und nun fühle ich mich tatsächlich einmal erwachsen.
Da ist Interesse an jemand, was vermutlich spätestens nächste Woche wieder in totalen Ekel umschlagen wird. Aber, was mir wirklich zu denken gab, daß ich dachte `Nee, komm`, der ist doch bestimmt schon weit über dreißig. Viel zu alt für dich. Sag mal, ich/du werde/wirst ja auch bald dreißig. Ach` du scheiße...`. Nicht dieses Jahr. Nicht nächstes Jahr. Bald, eben nicht mehr in ein paar Jahren, sondern bald. Sagen wir so, der Körper wird bald dreißig werden. Mit dem Geist sieht es anders aus, doch das sieht das Umfeld nicht.
Eine witzige Situation, die mir dazu gerade einfällt. Vor kurzer Zeit war ich in der Apotheke, um meine Antidepressiva abzuholen (die ich mittlerweile eigenständig wieder abgesetzt habe. Grund: Ich kann sie erst Nachts nehmen, da mich sonst der Heißhunger überfällt. Allerdings komme ich dann Morgens gar nicht mehr aus dem Bett und verschlafe wertvolle Sportzeit. Gefühlsmäßig haben sie im Übrigen keine `Erleuchtung` gebracht, weshalb ich sie auch (wieder) ganz weglassen kann. Mittlerweile klappte das eigenmächtige Absetzen sogar fast ohne Entzugserscheinungen. Natürlich ausgeschlichen, aber längst nicht solang, wie vorgesehen). Zum eigentlichen Thema zurück. Ich stand in der Apotheke, gebe das Rezept ab und werde nach meinem Personalausweis gefragt. Ich: `?`. Sie: `Wir müssen sicherstellen, daß Sie älter als 16 sind`. Ich gebe ihr meinen Personalausweis. Sie: `Oh, OH, äh, in Ordnung`. Ich: `?`.
Also sieht es das Umfeld ja doch irgendwie, daß Geist und Körper manchmal einfach nicht zusammen passen.
Bezüglich meines Exfreundes laufen die Gefühle im typischen Borderline-Klischee-Muster. Liebe. Hass. Liebe. Hass. Liebe. Selbsthass. Fremdliebe.

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