Ich würde gerne wieder schreiben. Aber der Plan steht, diesen Blog, die Vergangenheit und Gegenwart weiterzugeben. Schwierig. Schwieriges Schreiben.
Und nochetwas stört. Das Chaos im Selbst. Das Glück, welches ich verspüre, obwohl soviel in falschen Bahnen läuft. Obwohl der Körper nach zwei Jahren durchgehendem Untergewicht, nach sechs Jahren bewusster, nach Jahrzehnten unbewusst gelebter Essstörung streikt. Ich verspüre Glück, weil ich spüre, daß es nicht mehr lange gehen wird. Das Ende näher rückt und mir bewusst wird, daß die Zeiten wirklich endlich sind. Und manchmal, da kommt man (vielleicht nicht Selbst) im ohnehin schon verrückten Chaos seiner Selbst auf die Idee, leben zu wollen. Sieht das Glitzern der Sonne im bunten Herbstlaub und verspürt Glück. Ein letztes Mal, ein erstes Mal wahrhaftiges Glück.
N. passt nicht in diese Welten. Aber die Kraft für einen neuen Blog fehlt. Vielleicht bekommt N. deshalb auch hier ihren Platz. Gehören wir letztendlich nicht doch alle zusammen?

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