17:06
Der
alte Weg. Das Innen ist beruhigt. Ich bin immer noch müde. Undendlich
müde. Ins Bett kuscheln und schlafen. Unendlich lange schlafen. Statt
dessen laufe ich. Und laufe und laufe und laufe.
Solang, bis ich irgendwann wieder (dieses Mal nicht nur fast) weggelaufen bin.
Warum
immer so negativ. Gute Frage. (Unbewusste) falsche Haltungsbedingungen
in der Vergangenheit? (Bewusste/unbewusste) falsche Haltungsbedingungen
in der verschwundenen Vergangenheit der Ferne und Nähe.
17:32
Noch etwas. Das Nage.getier ist seit bald 1 1/2 Jahren Vegetarier. So wie es sein sollte. Mittlerweile muss ich mich nicht mehr dazu zwingen. Mich widert totes Getier an. Fleisch. Fisch. Nicht das Tier an sich widert mich an. Der sinnlose Tod eines wundervollen Tieres. Vegan schafft das Nage.getier es (noch) nicht. Immerhin wird langsam bei Milchprodukten auf Bio umgestiegen. Irgendwann werde ich es vielleicht schaffen, vegan zu leben. Vielleicht werde ich es irgendwann schaffen, ohne Schuldgefühl zu leben.
Vielleicht, wenn ich vorher nicht aus Selbsthass, Schuld und Scham weggelaufen bin.
Ich wollte das nicht. Oder? Es ist weit weg. In ein Päckchen gepackt. Auf Reisen geschickt. Weit weg, ganz weit weg.
Ist es nicht passiert, weil das Päckchen unterwegs verloren gegangen ist?
Ich weiß nicht, wie es jemals wieder gut zu machen ist. Ob es das überhaupt ist.
Es ruhen lassen. Ihn, sie schlafen lassen. Die bekannte `letzte Ruhe`.
Gefühlstaub. Es ist keine Absicht. Einfach nur absolut gefühlstaub.

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